17. September 2015: A Clockwork Orange

A CLOCKWORK ORANGELogo12
[Stanley Kubrick, 1971, E/d, 136 Minuten, ab 16 Jahren]

Bar 20:00 | Referat und Film ab 20:30 | Eintritt: Kollekte
Einführung: Simon Spiegel (Filmwissenschaftler, Universität Zürich)
Kulturbetrieb Royal, Bahnhofstrasse 39, 5400 Baden

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Anfangs 70er erschütterte «A Clockwork Orange» Europa und die USA. Als Kritik an den Machtansprüchen von Politik und Wissenschaft gedacht, wurde dem Film bald vorgeworfen, er würde sadistische Gewalt beschönigen und Schlägergruppen glorifizieren. Die wütende Kritik erreichte, dass Stanley Kubrick auf weitere Filmvorführungen in England verzichtete. Dennoch wurde das Oskar nominierte Werk zu dessen grösstem kommerziellen Erfolg und beeinflusst bis heute Punks, Hooligans und Pop-Kultur.

RSC_the-clockwork-orange-poster_web200royalSCANDALcinema begibt sich diesem Monat auf den schmalen Grat zwischen der Darstellung von Gewalt und deren Verherrlichung. Dazu erteilen wir das Wort dem Filmwissenschaftler Simon Spiegel, der seine Forschung zurzeit dem politisch-aktivistischen Dokumentarfilm widmet. Nach der Aufführung besteht an der Bar die Möglichkeit zur Diskussion.

A CLOCKWORK ORANGE

In einem Londoner Vorort zelebrieren Alex und die Droogs ein Leben voller Gewalt, Raub und Vergewaltigungen. Als ihm seine Gang in den Rücken fällt, wird Alex wegen Mord verurteilt. Im Gefängnis wird er als Versuchskaninchen für eine neue Psychotherapie missbraucht. Nach 14 Tagen wird er als geheilt erklärt und in die Freiheit entlassen, wo ihn seine gewalttätige Vergangenheit einholt.

Trailer